Bis zu 1.440 Euro Heizkosten sparen

Bis zu 1.440 Euro Heizkosten können Besitzer alter Einfamilienhäuser jährlich beim Tausch ihrer Heizung sparen. Am teuersten – das ergab die Studie – ist der Weiterbetrieb alter Ölheizungen. Die Umrüstung auf neue Öl-Brennwertkessel ist ebenso unwirtschaftlich und bringt kaum eine Ersparnis. Bei geringen Energiebedarfen ist die Umstellung auf einen neuen Öl-Brennwertkessel sogar die teuerste Variante.

Öl hat ausgedient. Das ist die eindeutige Erkenntnis aus der Studie und ein klares Signal an die rund sechs Millionen Ölheizungsbesitzer in Deutschland. Praxis ist derzeit, dass viele Ölheizungsbesitzer erst dann ihre Heizungsanlage erneuern, wenn der alte Kessel defekt ist. „Mit dem Weiterbetrieb dieser alten Heizungen verlieren die Besitzer jedoch jedes Jahr mehrere hundert bzw. Tausende Euro“, sagt German Pellets-Sprecherin Claudia Röhr. Mit der Studie will German Pellets Hausbesitzern aufzeigen, wie sich die Investition in eine neue Heizungsanlage finanziell rechnet, selbst dann, wenn aufgrund fehlender finanzieller Mittel ein Kredit aufgenommen werden muss.

Holzpellets sind immer die wirtschaftlichste Lösung

German Pellets hat für den Heizkostenvergleich die Lebenszykluskosten verschiedener Heizsysteme verglichen. Berücksichtigt wurden Investitionskosten, Wartungs- und Instandhaltungskosten sowie verbrauchsgebundene Kosten für den Brennstoff. Szenarien mit Energiebedarfen von 20.000, 30.000 bzw. 40.000 kWh pro Jahr – das übliche Verbrauchsspektrum von Einfamilienhäusern im Bestand – wurden gerechnet. Wärmepumpen hat German Pellets bewusst nicht betrachtet, da im Einfamilienhaus-Bestand die Niedertemperatur-Abgabemöglichkeit zumeist fehlt.

Das Ergebnis der Berechnungen zeigt eindeutig, dass Holzpellets in allen Szenarien die wirtschaftlichste Lösung für das Heizen in Bestandsgebäuden darstellen. Grund ist der enorme Kostenvorteil von Holzpellets von derzeit rund 33 Prozent im Vergleich zu Heizöl. Bei einem Jahresverbrauch von 30.000 kWh sinken die durchschnittlichen jährlichen Heizkosten von 3.900 Euro für die alte Ölheizung auf 3.000 Euro mit einer neuen Holzpellet-Heizung. Im Vergleich zu einem alten Gaskessel liegt der Kostenvorteil bei rund 490 Euro im Jahr. Auffällig ist, dass die Umrüstung auf einen neuen Öl-Brennwertkessel lediglich eine Ersparnis von jährlich 150 Euro bringen würde. Bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh wäre der Einbau einer neuen Öl-Brennwertheizung sogar 160 Euro teurer als der Weiterbetrieb der alten Ölheizung. Hier liegt die Ersparnis mit einer Holzpelletheizung bei 350 Euro. Je höher der jährliche Energiebedarf, umso größer der Kostenvorteil. So spart ein Haushalt mit einem Jahresbedarf von 40.000 kWh bei einem Wechsel von Heizöl auf Holzpellets jährlich 1.440 Euro Heizkosten ein.

Bis zu 880 Euro sparen ohne Anzahlung

Gegenstand der Betrachtungen war auch ein Vollkostenvergleich inklusive Kapitalkosten. „Das Ergebnis dürfte Hausbesitzer, die nicht über das nötige Investitionskapital für eine neue Pelletheizung verfügen, freuen: Denn selbst bei einer Kreditfinanzierung der neuen Heizungsanlage ist die Ersparnis immer noch größer als der Kapitaldienst“, sagt German Pellets-Sprecherin Claudia Röhr. So sparen Hausbesitzer nach Abzug aller Kosten bei 30.000 kWh 340 Euro, bei 40.000 kWh sogar 880 Euro. „Hausbesitzer können also mit einer Umrüstung von Öl auf Holzpellets, ohne einen Cent selbst zu investieren, ihre Heizkosten senken“, sagt Claudia Röhr. Für die Berechnung wurde ein effektiver Jahreszins von 7,99 Prozent angesetzt, bei zehn Jahren Laufzeit und null Euro Anzahlung.