Berechnungsgrundlagen zum Heizkostenvergleich

German Pellets hat für den Heizkostenvergleich die Lebenszykluskosten verschiedener Heizsysteme verglichen. Berücksichtigt wurden Investitionskosten, Wartungs- und Instandhaltungskosten sowie verbrauchsgebundene Kosten für den Brennstoff. Szenarien mit Energiebedarfen von 20.000, 30.000 bzw. 40.000 kWh pro Jahr – das übliche Verbrauchsspektrum von Einfamilienhäusern im Bestand – wurden gerechnet. Wärmepumpen hat German Pellets bewusst nicht betrachtet, da im Einfamilienhaus-Bestand die Niedertemperatur-Abgabemöglichkeit zumeist fehlt.

Die Investitionskosten für eine Öl-Brennwertheizung wurden jeweils mit 8.500 Euro angesetzt, für Gas-Brennwert mit 6.000 Euro und für eine Pelletheizung mit 14.000 Euro, abzüglich einer Förderung von 3.500 Euro. Die Investitionskosten wurden als jährlich gleichbleibende Kosten auf eine Nutzungsdauer von 15 Jahren umgerechnet. Die Wartungskosten umfassen die Kosten für Wartung und Instandhaltung sowie den Rauchfangkehrer. Die verbrauchsgebundenen Kosten für den Brennstoff wurden anhand des Jahresmittels (Mai 2014 bis Mai 2015) berechnet, für die nächsten 15 Jahre eine jährliche Preissteigerung von sieben Prozent angenommen und der Durchschnittswert daraus als Mittelwert für die nächsten 15 Jahre angenommen. Für die Verbesserung des Energieausnutzungsgrad der neuen Heizungsanlage wurde eine durchschnittliche Wirkungsgradsteigerung von 15 Prozent eingerechnet.

Gegenstand der Betrachtungen war auch ein Vollkostenvergleich inklusive Kapitalkosten. Für die Berechnung wurde ein effektiver Jahreszins von 7,99 Prozent angesetzt, bei zehn Jahren Laufzeit und null Euro Anzahlung.