Einen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten für Investitionen in Pelltheizungen & -kessel finden Sie in der DEPI Förderfibel

Rechenbeispiele MAP + Zusatzförderung

 

Pelletheizung mit Pufferspeicher 

Komponenten

Förderung

Pelletheizung (15 kW)

3.000 €

Pufferspeicher

500 €

Zusatzförderung (+20%)

700 €

Investitionszuschuss Heizungsoptimierung

600 €

Gesamt

4.800 €

 

Pelletheizung mit Pufferspeicher und Solaranlage 

Komponenten

Förderung

Pelletheizung (15 kW)

3.000 €

Pufferspeicher

500 €

5 Solarkollektoren (12m2)

2.000 €

Kombinationsbonus Pellets und Solar

500 €

Zusatzförderung (+20%)

1.200 €

Investitionszuschuss Heizungsoptimierung

600 €

Gesamt

7.800 €

 

 

 

Förderung für Pelletheizungen und Pelletkaminöfen

Investitionszuschüsse aus dem MAP-Programm der Bundesregierung

Die Bundesregierung fördert über das Marktanreizprogramm (MAP) die Installation neuer Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien mit Investitionszuschüssen. Gefördert werden Solarthermieanlagen, Biomasse-Heizungen, darunter auch Pelletheizungen, und Wärmepumpen. Die Förderung von Pelletheizungen aus dem MAP beläuft sich auf 80 Euro je kW. Gültig ist die Förderung für Kessel bis 100 kW Nennwärmeleistung. Für größere Heizanlagen in Mehrfamilienhäusern und Gewerbe können also bis zu 8.000 Euro Zuschuss gewährt werden. Für Ein- und Zweifamilienhäuser greift die Mindestförderung von 3.000 Euro, bei einer Pelletheizung inkl. Pufferspeicher sind es 3.500 Euro. 

In Kombination mit einer Solarthermieanlage erhalten Sanierer noch mehr Fördermittel. Die Installation eines Pellet-Kaminofens mit eingebauter Wassertasche zur Heizungsunterstützung wird mit einem Zuschuss von mindestens 2.000 Euro im Neubau und mindestens 3.000 Euro im Gebäudebestand unterstützt.

Unter folgendem Link finden Sie eine Übersicht zu den Fördermöglichkeiten bei der BAFA

<<Marktanreizprogramm Erneuerbare Wärme der BAFA>>

 

Nur bis 2018: Zusätzlich 20% zur MAP-Förderung beim Kesseltausch

Seit dem 1.1.2016 gibt es für die Dauer von 3 Jahren noch mehr staatliche Zuschüsse beim Austausch alter ineffizienter Heizungen gegen eine Pelletheizung. Mit diesem MAP-Zusatzbonus aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) der Bundesregierung wird die Förderung pauschal um 20% aufgestockt. D.h. es können bis zu 9.600 Euro Zuschuss beim Einbau einer Pelletheizung gewährt werden. Die Mindestförderung steigt auf 3.600 Euro, inkl. Pufferspeicher auf 4.200 Euro. Hinzu kommt noch ein Investitionszuschuss von 600 Euro für die Optimierung der Heizungsanlage. 

Voraussetzung für den Zusatzbonus ist, dass ein Öl- oder Gaskessel (nicht Brennwert- oder Brennstoffzellentechnologie) gegen eine Heizung mit Erneuerbaren Energien getauscht wird und alle erforderlichen Maßnahmen zur Optimierung der Energieeffizienz der neuen Heizung durchgeführt werden (Optimierung der Heizkurve, hydraulischer Abgleich etc.). Der Zusatzbonus wird bis zum 31.12.2018 gewährt.

 

Weitere Informationen zu Förderungen für Pelletheizungen finden Sie in der Förderfibel des Deutschen Pelletinstituts (DEPI). Diese informiert über sämtliche Fördermöglichkeiten in Deutschland.

<<Hier können Sie die DEPI-Förderfibel 2015 downloaden>>

Weitere Fördermöglichkeiten

Die KfW-Förderbank vergibt zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für den Einsatz erneuerbarer Energien und energieeffizientes Sanieren.

<<Link zu den Fördermöglichkeiten der KfW-Förderbank>>

Neben den Zuschüssen der BAFA gibt es verschiedene Förderprogramme der Bundesländer.

<<Link zu den Förderprogrammen der Bundesländer>>

Jetzt neu in MV: Förderprogramm für Pelletheizungen in Kommunen

Für Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern fördert die Landesregierung den Einbau von Pelletheizungen mit 67,5 Prozent der Investitionskosten. Ziel ist die Reduktion von Treibhausgasen. Das Förderprogramm ist am 7. Dezember 2015 in Kraft getreten und gilt für Kommunen im ländlichen Raum mit weniger als 10.000 Einwohnern. 

--> Hier geht's zur Förderrichtlinie