23.02.2016

Pelletheizer fasten aktiv CO₂


Dieser Tage verzichten viele Menschen auf Süßigkeiten, Alkohol oder andere Lebensmittel. Doch lässt es sich auch für das Klima fasten? Wer aktiv für die Umwelt verzichten will, schränkt am besten seinen CO₂-Ausstoß ein.

Noch im Dezember einigten sich während der Weltklimakonferenz in Paris 195 Staaten darauf, die CO₂-Emissionen ab 2020 stark zu drosseln. Damit soll die Erderwärmung auf maximal 1,5 bis zwei Grad begrenzt werden. Dieses Ziel ist nur realistisch, wenn ab sofort noch höchstens 1.000 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre gelangen. Diese Grenze wäre nach jetzigem Verbrauch bereits in 25 Jahren erreicht. Laut Schätzungen des Umweltbundesamtes können die Klimaziele nur erreicht werden, wenn die Treibhausgase, die wir produzieren, auf jährlich 2,5 Tonnen pro Kopf reduziert werden. Derzeit verursacht der Durchschnittsdeutsche allein elf Tonnen im Jahr. Doch welche Maßnahmen müssen getroffen werden, um den Klimaschutz voranzutreiben?

Eine wirkungsvolle Maßnahme kann jeder einzelne von uns ergreifen: der Umstieg auf Ökostrom. Auch der Blick in den eigenen Einkaufskorb birgt Einsparpotentiale, zum einen durch kurze Lieferwege und zum anderen durch eine bewusste Ernährung.

Doch die meisten Emissionen können beim Heizen eingespart werden. In einem deutschen Durchschnittshaushalt dienen circa 70 Prozent der Energie dazu, die Wohnung zu heizen. Fast ein Drittel des CO₂-Fußabdrucks wird durch Heizungen verantwortet. Immerhin heizen noch immer viele Eigenheimbesitzer mit Heizöl oder Erdgas. Dabei lohnt sich der Umstieg auf Erneuerbare Energien. Wer beispielsweise auf Pellets umsteigt, erhält mind. 3.600 und bis zu 9.600 Euro Förderung von der Bundesregierung. Zusätzlich können Heizungssanierer außerdem von diversen regionalen Förderprogrammen profitieren.

Zudem sparen Pelletheizer nicht nur erheblich Energiekosten, sie heizen auch umweltbewusst und nachhaltig. Pelletheizer fasten also aktiv CO₂, da Holzpellets CO₂-neutral verbrennen. Bei der Verbrennung wird nur so viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt, wie der Baum im Laufe seines Wachstums gebunden hat.