Wie kommen die Pellets zu Ihnen nach Hause?

Entweder, Sie kaufen für Ihren Ofen die Pellets beim Händler oder im Baumarkt in Säcken zu je 15 Kg. Oder Sie lassen sich für Ihre Pellet-Zentralheizung die kleinen Energiebündel vom Händler ins Haus liefern. Silo-Fahrzeuge blasen die Pellets in den Lagerraum.

Wir verkaufen unsere Pellets ausschließlich über unsere Vertragshändler. Wir nennen Ihnen gerne einen Händler in Ihrer Nähe. Kontakt: Telefon 03 84 1-30 30 60, E-Mail: pelletanfrage(at)german-pellets.de


Wie berechnet man die richtige Lagerraumgröße?

Vor allem nicht einfach selbst über den Daumen. Fragen Sie einen Installateur oder Energieberater.
Als Faustregel gilt: Für ein durchschnittlich isoliertes Haus mit 150 m2 werden 5 bis 6 m2 Lagerraum benötigt. Dies entspricht etwa 4 Tonnen Pellets, der Jahresbedarf für ein durchschnittliches Einfamilienhaus. 

Pellets sind von einem Lagerfeuer so weit entfernt wie Dubai von der Unabhängigkeit vom Öl. Mit Pellets zu heizen ist wenig abenteuerlich. Man bestellt rechtzeitig Brennstoff, schaut gelegentlich nach dem Rechten und dreht die Heizung auf, wenn einem kalt ist. Nur für die Umwelt ist man der Held.

Die ultimative Lösung für alle, die mit gutem Gewissen sparsam heizen wollen

In den nächsten Jahren werden Millionen alter Heizanlagen in Deutschland ausgetauscht. Pellets können sowohl in Kaminöfen als auch in Zentralheizungsanlagen verwendet werden. Pelletheizanlagen sind einfach in der Handhabung und ermöglichen ein komfortables Heizen.

Ob Neubau oder Sanierung, der Austausch eines Heizsystems durch einen Pelletkessel ist in der Regel völlig unkompliziert. Ein Umstieg von Öl auf Pellets bietet sich an, da vorhandene Tankräume auch weiterhin genutzt werden können.

Die Pellet-Lagerung erfolgt meistens in einem trockenen Kellerraum, der nicht viel größer als ein normaler Öltankraum sein muss. Pellets werden üblicherweise einmal im Jahr durch ein Silofahrzeug angeliefert und in den Lagerraum eingeblasen. Steht kein Kellerraum zur Verfügung, gibt es andere Lagerungsmöglichkeiten wie Erdtanks oder flexible Lagerbehälter.


Welche Arten von Pelletheizungen gibt es?

Einzelöfen

meist mit Sichtfenster
gemütlich wie ein Kamin
zum Befüllen von Hand

Einzelöfen mit Wassertasche

kombiniert mit Warmwasseraufbereitung und Gebäudeheizung
kleiner Vorratstank für die Pellets (im Schnitt einmal pro Woche zu befüllen)

Zentralheizungen

für Ein- und Mehrfamilienhäuser
vollautomatische Heizungsanlage und Beschickung
Lager mit Pellets, einmal im Jahr zu befüllen


Die Wartung?

Gelegentlich im Bunker Staub saugen. Und den Garten düngen.

Beim Verbrennen von Holz entsteht naturgemäß Asche. Das ist auch bei Pelletheizungen nicht anders. Es ist nur weniger. Allerdings sollte man wirklich nur Pellets nach DINplus oder ENplus A1 einkaufen. Die hinterlassen pro Tonne gerade einmal 0,5 % Asche und verhindern durch ihren hohen Ascheschmelzpunkt die sogenannte Versinterung, also die Bildung von Schlacke im Brennraum, was zu Störungen der Heizung führt.
Was die Heizung auch lahm legt, ist zu viel Abrieb oder Staub. Denn der verstopft beispielsweise Förderschnecken. Auch deshalb sollte man auf Pellets, die den Normen von DINplus oder ENplus A1 entsprechen, zurückgreifen. Denn hier ist der Abrieb gering. Aber trotzdem: Vor jeder neuen Pelletlieferung den Lagerraum aussaugen ist Pflicht – wenig Arbeit für viel saubere Wärme.

 

Heizen mit Pellets, German Pellets

Wie und wo lagert man Pellets?

Je nach Grundfläche und ob das Haus einen Keller hat, gibt es folgende Möglichkeiten:

- in einem zum Pelletbunker umgebauten, abgedichteten Keller

- in einem externen Silo im Keller oder in der Nähe des Hauses

- in einem unterirdischen Reservoir, zum Beispiel im Garten 


Übrigens...

Die Asche, die bei der Verbrennung entsteht, wird in einem Auffangbehälter gesammelt, der während der Heizsaison zwei- bis dreimal entleert werden muss. Im Garten zum Beispiel, schließlich ist der „Abfall“ ein sehr gutes Düngemittel.

 

Alles über Pellets

Einen Ratgeber rund um das Thema Pellets und Pelletheizungen gibt es hier zum Download. Einfach auf die Grafik rechts klicken.

 

Herausgegeben von der German Pellets GmbH, Juli 2010