28.12.2011
Studie: Gaspreis steigt bis 2015 um bis zu 40 Prozent
Dem Gasmarkt stehen turbulente Zeiten bevor. Die Gaspreise auf den europäischen Märkten werden bis 2015 um 30 bis 40 Prozent steigen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung A.T. Kerney. Der steigende Energiehunger der Schwellenländer wie Indien und China sei ein Grund für den rasanten Gaspreisanstieg in den kommenden Jahren.
Verbraucherschützer sprechen von überhöhten Preisen, die nicht die Beschaffungssituation widerspiegeln. Laut Verbraucherportal „gas.idealo.de“ hätten für 2012 bereits 80 Versorger Preiserhöhungen angekündigt. Erst in diesem Jahr haben 500 der 850 deutschen Gasversorger an der Preisschraube gedreht. Kritisiert wird auch die mangelnde Transparenz der Gastarife. Dies, so sagt Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher, sei ein Grund für die Zurückhaltung der Konsumenten beim Tarif- bzw. Anbieterwechsel. 2010 waren 43 Prozent der Verbraucher noch im teuren Grundversorgungstarif, 41 Prozent wechselte zumindest den Tarif beim örtlichen Anbieter. Für einen Versorgerwechsel entschieden sich lediglich 15 Prozent.
Wer statt mit Erdgas mit Holzpellets heizt, kann seit Jahren auf die Verlässlichkeit des Pelletpreises zählen. Der Deutsche Energieholz- und Pelletverband hat errechnet, dass die jährliche Preissteigerungsrate zwischen 2002 und heute nur 3,1 Prozent betrug. „Der Pelletpreis ergibt sich anhand von Marktmechanismen und ist damit unabhängig von globalen Krisen, transparent und nachvollziehbar“, sagt Claudia Röhr, Sprecherin der German Pellets-Gruppe, des größten europäischen Pelletproduzenten.
Die größten Gaspreis-Treiber finden Sie auf www.machsmitpellets.de




