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11.11.2011

Energieagentur warnt vor Klimaschädigung


Wismar, 11. November 2011: Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt in ihrem aktuellen Weltenergiereport vor einer zunehmenden Energieverknappung und Klimaschädigung durch fossile Brennstoffe. Der Energiebedarf insgesamt werde bis zum Jahr 2035 um rund ein Drittel steigen. Dass dieser laut IEA auch im Jahr 2035 vorwiegend durch fossile Brennstoffe gedeckt werden wird, ist alarmierend. So werde der Erdölbedarf von heute 87 Millionen Fass pro Tag auf 99 Millionen Fass im Jahr 2035 ansteigen.

Ein Grund für diese Entwicklung sind die nach wie vor enormen Subventionen, die aktuell für fossile Brennstoffe gezahlt werden. Regierungen rund um den Globus hätten im vergangenen Jahr rund 409 Milliarden Dollar ausgegeben, um Strom, Kohle, Gas und Öl für die Einwohner künstlich billig zu machen, warnt die IEA. Hält die Politik an ihrem Kurs fest, könnten die Subventionen in 2020 auf rund 660 Milliarden ansteigen.

Erneuerbare Energien erhalten mit aktuell nur 64 Milliarden Dollar vergleichsweise wenige Beihilfen. „Deshalb muss die Politik umdenken und Ihren Kurs wechseln“, sagt Dr. Michael Walewski, Unternehmenssprecher von German Pellets, Europas größtem Pellethersteller. Ziel muss sein, dass auf breiter Ebene Investitionen in effiziente, moderne und klimafreundliche Technologien ausgelöst werden. „Wir müssen aufhören, über fossile Brennstoffe zu reden. Wenn wir effizienten und nachhaltigen Klimaschutz betreiben und die Erderwärmung einigermaßen in den Griff bekommen wollen, brauchen wir politische Entscheidungen, die Energiewende konsequent und zügig voranzutreiben“, sagt Walewski.