Heizpellets: Viel Komfort und gut für die Umwelt

Pelletöfen zeichnen sich gegenüber herkömmlichen Scheitholz-Öfen durch ihren hohen Bedienkomfort und bis zu doppelt so hohe Wirkungsgrade aus. Das schont den Geldbeutel und die Umwelt. Dabei müssen Verbraucher nicht auf die Lagerfeuerromantik im Wohnzimmer verzichten. Durch ein Sichtfenster kann der Flammenschein genossen werden.
Wärme auf Knopfdruck, kein Holzhacken, kein lästiges Anzünden und ein vergleichsweise geringer Ascheanfall überzeugen immer mehr Menschen, von Scheitholz auf Pellets umzusteigen. Pelletöfen und -kamine gibt es in vielen verschiedenen Größen und Designs, passend zu jeder Wohnungseinrichtung. In den Ofen integriert ist ein Pelletvorratsbehälter, aus dem die Presslinge automatisch in den Brennraum befördert werden. Dort werden die kleinen Energiebündel automatisch entzündet. Die neueste Innovation: Es gibt bereits Pelletöfen, die per Handy ferngezündet werden können.
Wassergeführte Pelletöfen für Wärme im ganzen Haus
Pelletöfen gibt es auch wassergeführt. Das bedeutet, dass mit einem einzigen Ofen Wärme und heißes Wasser für das gesamte Haus erzeugt wird. Kombiniert sind die Öfen oft mit einer Solaranlage, die im Sommer die Warmwasseraufbereitung übernimmt. Für solche wassergeführten Öfen gibt es beim Einbau in Altbauten sogar Fördermittel. Beim Bau einer Solaranlage kommt ein Kombinationsbonus dazu. So erhalten Heizungsmodernisierer mindestens 1.500 Euro Investitionszuschuss. Zuständig ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle www.bafa.de.
Zum Komfort, den ein Pelletofen oder Pelletkamin bietet, kommt der günstige Preis. Seit Markteinführung vor acht Jahren ist der Pelletpreis nur marginal gestiegen. „Pelletpreise ergeben sich anhand von Marktmechanismen und sind daher nachvollziehbar", sagt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstitutes (DEPI).
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