Wärmepumpen senken Heizkosten.
Das Außengerät einer Luft-Wärmepumpe passt in jeden noch so kleinen Vorgarten.
Erneuerbare Energie: Wärme aus der Erde.
Wärmepumpen (hier eine Erdwärmepumpe) sind nur geeignet zum Einsatz bei Fußbodenheizung oder Niedertemperatur-Heizkörpern.

Wärmepumpe im Überblick

Eine Wärmepumpe nutzt Wärme aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft, um daraus thermische Energie zu gewinnen. Ein Kältemittel dient als Transportmedium.

 

Häufig gestellte Fragen

1. Was versteht man unter Vor- und Rücklauftemperatur?
Mit der Vorlauftemperatur bezeichnet man in der Heizungstechnik die Temperatur des Heizungswassers nach dem Erhitzen durch einen Wärmeerzeuger (z. B. Wärmepumpe), das in das Verteilsystem (z. B. Rohrleitung) geleitet wird. Das Wärmemedium erreicht den Verbraucher mit einer Temperatur, die niedriger als die Vorlauftemperatur ist. Diese hängt von der Qualität der Isolation der Versorgungsstrecke zwischen Wärmequelle und Verbraucher ab. Mit der Rücklauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des Heizungswassers nach dem Durchlaufen des Wärmeverbrauchers. Die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauftemperatur bezeichnet man als Temperaturspreizung.

2. Wird die Anschaffung einer Wärmepumpe gefördert?
Ja, mit bis zu 20 Euro pro m2 Wohnfläche. Mehr zu Fördermitteln aus dem Marktanreizprogramm (MAP) der Bundesregierung unter www.bafa.de.

3. Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?
Sie werden nach der benutzten Wärmequelle eingeteilt. Es gibt:
Luft-Wärmepumpen (Umgebungsluft)
Erd-Wärmepumpen (Erdreich)
Wasser-Wärmepumpen (Grundwasser)

4. Welche Lebensdauer haben Wärmepumpen?
Die Lebensdauer einer Wärmepumpe ist u.a. abhängig von den Schaltzyklen des Verdichters und der Einhaltung der Mindestlaufzeiten. In der Regel hat der Verdichter eines Kältekreislaufes eine Lebensdauer von ca. 40.000 Betriebsstunden. Dies entspricht bei 2000 Volllaststunden pro Jahr einer Lebensdauer von ca. 20 Jahren.

5. Wie hoch sind die Betriebskosten für Wärmepumpen?
Die Betriebskosten sind abhängig vom Wärmebedarf und vom Stromtarif. Viele Energieversorger halten spezielle Wärmepumpentarife vor.

6. Wie hoch sind die Investitionskosten bei Wärmepumpen?
Je nach Leistung zwischen 9.000 und 15.000 Euro für ein Einfamilienhaus. Hinzu kommen die Erschließungskosten für die Wärmequelle und das Wärmeverteilsystem.

7. Wie viel Strom wird für die Wärmepumpe benötigt?
Ein Teil Strom als Antriebsenergie erzeugt ca. vier Teile Wärme aus kostenloser Umweltenergie.

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Hintergrund:

Wärmepumpen verbessern die Kohlendioxidbilanz.
Funktionsprinzip einer Wärmepumpe